Dylan Talk Nr. 24: KREUZ, WORT & RÄTSEL
Shownotes
Balts Nill, der Multi-Instrumentalist und Mitbegründer der Band Stiller Has, begegnete Bob Dylans Musik zum ersten Mal in den Sechzigerjahren, als eine österreichische Radiomoderatorin einen gewissen ‘Bob Dailen’ ansagte. Aber das gespielte Lied, vermutlich war es Blowin’ In the Wind, hat Balts damals nicht speziell interessiert, waren doch bei ihm eher die Beatles im Vordergrund. Richtig Feuer gefangen hat Balts Nill erst mit dem Album Desire, das in seiner damaligen WG ständig lief. «Bei Dylan hatte ich meistens einige Jahre Verspätung», sagt er heute.
«Was mich bei Dylan immer umgehauen hat, ist die Intensität und die Artikulation.» Lange hätte er nicht auf die Texte gehört, sondern lediglich darauf, wie Dylan seine Worte und Sätze gestaltet. Dylan habe, so Balts Nill, ein wahnsinniges Formgefühl. Er könnte die Zeitung vorlesen, und es gäbe einen Song daraus!
Im Gespräch zeigt sich Balts Nill als feinfühliger, nach allen Seiten offen denkender Mensch. Das Vergnügen, sich mit Bob Dylan auseinanderzusetzen, obwohl er manchmal Mühe mit ihm hatte, ist spürbar. Aber seine Leidenschaft, im künstlerischen Schaffen Neues zu entdecken, ungebrochen. Daher auch seine Auseinandersetzung mit den Weisheiten des Chinesischen Philosophen Laotse. Balts Nills Übertragung des Tao Te King auf Mundart gelang so gut, dass ein österreichischer Benediktinermönch diese auf Hochdeutsch übersetzte.
Gemeinsam mit Lukas Langenegger spielt Balts Nill den Titel Man Gave Names to All the Animals und liefert im späteren Verlauf des Talks noch ein Trommelsolo auf einer Kaffeebüchse. «Die Instrumente werden, je älter ich bin, immer kleiner!», so sein schelmischer Kommentar. Die weiteren Dylan-Songs dieses Gespräch waren Roll on, John, Buckets of Rain, To Ramona und Sara.
Transkript anzeigen
00:00:07: Guten Abend und herzlich willkommen zum Dillentag Nr.
00:00:10: Vierundzwanzig!
00:00:11: Wir sind das Gast im Laccapella in Bern, und bei mir heute Abend ist der Pals Nil Multi-Instrumentalist.
00:00:17: Und jetzt haben wir mit dem Endo Anaconda den Gründer von der Band Stilderhaas.
00:00:22: Herzlich Willkommen Pals!
00:00:24: Vielen Dank!
00:00:34: Und was der Palt sonst noch alles ist aus der Musik?
00:00:37: Das hören wir dann im Gespräch.
00:00:39: Dann ist hier auch noch ein Thema, wo die Songs vom Bob Dylan in den Finger, in den Stimmbänder im Kopf und im Herzen der Lukas Langenegger.
00:01:09: He saw an
00:01:34: animal off
00:01:49: on the hill, tuned
00:01:54: up so much grass until he was filled.
00:02:16: Vielmals
00:03:57: hatten wir schon ein Gitarre-Duet.
00:05:09: Merci vielmals, dass du da auch mitgemacht hast.
00:05:12: aus dem Reggae auf der Aufnahme von Bob Dylan ist so eine Art, wie soll man sagen, Bluegrass Version geworden?
00:05:22: Tolle Version!
00:05:24: Die Bibel ist im Mittelpunkt zitiert nach einem Buch Genesys, Kapitel II, Vers.
00:05:33: und Gott der Herr machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu den Menschen.
00:05:43: Und der Mensch gab Namen allem Vieh und den Vögeln unter dem himmel und allem Getier auf dem Feld.
00:05:50: Du hast das gewünscht warum?
00:05:51: Kann ich es gewünscht?
00:05:54: Ja, du hattest etwas für mich, das so ein bisschen zügig ist.
00:05:56: Ich bin auch sehr von Musik ausgegangen und dann habe ich mir gedacht ... Es ist eines dieser Stücke aus meiner Zeit, die für mich noch schwierig ist vom Dillen.
00:06:06: Das sind ganze Bekehrungsgeschichte.
00:06:08: Und es ist aber ein wahnsinniger gutes Stück!
00:06:16: Ich habe ein bisschen einen Konflikt gebracht.
00:06:18: Und jetzt aus der Distanz muss ich sagen, er hat einfach wahnsinnig gute Stücke geschrieben.
00:06:23: Und zuerst bin ich gelobt – was?
00:06:27: Wieder geboren in Christen?
00:06:28: Nein!
00:06:29: Gibt es das?
00:06:29: Also wirklich, er war schon engagiert.
00:06:33: Missionarisch eigentlich,
00:06:34: auf dieser
00:06:35: Platte und auch... Auf der Konzerte.
00:06:37: Da hat er alle genervt, viele sagen wir mal.
00:06:40: Aber warum sagst du es ist ein besonderes Stück?
00:06:44: Was findest du so gut an diesem Stück?
00:06:46: Es gibt auch noch gewisse Humor drin!
00:06:51: Es ist fast wie ein Kinderlied und ich glaube es nicht, ob er das überhaupt sehr gemerkt hat.
00:06:56: Es gibt eine
00:06:58: Legende, die sagt, dass sie nicht auf Platte tun wollte aber dann hat er gehört, dass der Sohn von einer Backgroundsängerin so gelackert hat ab dem Wiedel.
00:07:06: Er glaubt doch noch gut!
00:07:07: Dann hat
00:07:08: er's drauf gemacht.
00:07:12: Ja, aber am Schluss die letzte Ziele lässt er ja aussen.
00:07:18: Das Tier, das sich durchs Gras schlängelt in diesem Pier by a tree near a lake und natürlich würde es sich darauf räumen ein Snake zu schlangen.
00:07:30: Und warum lässt er ihn
00:07:38: raus?
00:07:38: Weil ... Es ist auch schwierig zu schlagen.
00:07:41: Ein Symbol, das z.B.
00:07:43: Schamane verheert als Schlangen.
00:07:46: Das ist ja auch im Christentum.
00:07:51: Wird es sozusagen zur Verkörperung von Bösen?
00:07:55: Natürlich lässt er es offen hören – in dieser Zeit denke ich nicht mehr auf das Wort «zmuh».
00:08:01: Aber es bleibt offen, wenn ich so anschaue.
00:08:05: Ist gut!
00:08:07: Ist noch gut.
00:08:09: Ist auch typisch Dillen, dass er Sachen offen lässt?
00:08:12: Oder vielleicht nicht typisch für das Album gerade, wo ich relativ klar gesagt habe, ich lasse dir den Surf somebody und so Sachen, du musst jemandem dienen.
00:08:23: Da ist ja wieder der typische Redilien, die mehr andeutigen machen und sich dann drausschlängeln und sagen machen damit
00:08:29: was er will.
00:08:30: Drauschlängel!
00:08:34: Ja, eben... Bei ihm ist eigentlich alles immer ambivalent.
00:08:39: Er rössert sich gar nicht dazu, aber er hat eine Ausbildung gemacht bei einem wiedergeborenen Christ.
00:08:53: Warum, warum hat er das gemacht?
00:08:55: Vorbei hat sich es schon lange angebahnt.
00:08:57: Schon auf der Rolling Thunder Tour.
00:08:59: Er war in einem Bedürfnis und suchte die Haut.
00:09:02: Aber es gibt noch einen zweiten Teil.
00:09:05: So etwas wie Dylan braucht einfach Inspiration.
00:09:09: Und jemanden, der so mit mythologischen Bildern arbeitet ... Der taucht näher ist etwas ein und geht wieder raus.
00:09:17: Er konnte nie Mitglied werden von den Gesellschaften.
00:09:24: Er sprengte es natürlich.
00:09:26: Und er wollte sowieso nie noch in der Zukunft gehören oder vereinnahmt werden von einer Gruppe?
00:09:33: Da hat er sich auch immer gegenwenden können.
00:09:34: Ja, aber über das Lustigste ist der Korn.
00:09:37: Hast du das gewusst?
00:09:39: Du weißt nicht wie ich
00:09:39: über einen Korn bin!
00:09:41: Saint-Halo!
00:09:42: Der war
00:09:42: Saint-Alois und zwar im end sechziger Jahr, etwa zwei Jahre ... Da ist der Steyl aufgestiegen, da war er weg.
00:09:52: Also ...
00:09:54: Aus Neugier oder was ist
00:09:57: das?
00:09:58: Er müsste es noch fragen.
00:10:00: Kannst du ihn nicht mehr fragen?
00:10:02: Ja!
00:10:03: Ich habe das Gefühl für Inspiration.
00:10:08: Das hätte mich sicher inspiriert, etwas Neues zu kennen und dann wachsen die Tüchter überaus.
00:10:14: Man konnte dort Karriere machen.
00:10:17: Innen wieder Tom Cruise... Es zeigt etwas, was das für eine Horizonte
00:10:21: ist.
00:10:21: Ja genau.
00:10:22: Ich wollte sagen, sie sind auf verschiedenen Planeten daheim mit den Crews
00:10:26: untergekommen oder?
00:10:27: Das würde ich
00:10:28: sagen ja.
00:10:28: Dylan wurde immer ambivalent auch rezipiert von der Kritik und der Fans.
00:10:33: Er ist nämlich spannend für diese Songs.
00:10:35: Der war vor allem in Europa sehr populär.
00:10:40: In der Charts Nummer eins in Spanien und als Single in ein paar europäischer Länder weit vorne.
00:10:45: Gleichzeitig haben die Lesserumfragen vom Rolling Stone gegeben, das Lieblingsviertes Schlechteste von allen.
00:10:54: Das
00:10:56: zeigte einfach, was Rangliste sein können?
00:11:00: Ja gut, aber die Leute brauchen das glaube ich ein wenig.
00:11:02: Das ist ja auch ein Spiel immer, oder?
00:11:05: Aber sobald du Ranglisten hast, haben wir noch Diskussionen.
00:11:11: Möchtest du selber Liste?
00:11:12: Bist du auch ein... Liste ist ein bisschen ein männliches Ding.
00:11:16: Rangliste machen.
00:11:17: Das ist für mich eine Verantwort-Liste.
00:11:19: Möchst du keine Liste,
00:11:21: nicht?
00:11:21: Nein!
00:11:22: Nicht
00:11:22: einmal Postilisten.
00:11:25: Also meistens fehlt etwas darauf auf der... Aber ich vergesse nicht, das zu unterstehen und einzukaufen.
00:11:35: Was spannend ist bei diesem Album ... Mark Knopfler ist dabei und der Schlagzeuger von DiceDraids ... Das ist unbestritten musikalisch in einer unglaublichen Lüftigkeit, Klarheit produziert.
00:11:51: Nicht manches Album ist so schön, dass es anführungszeichen produziert wurde.
00:11:56: Bist du einig mit mir oder siehst du das anders?
00:11:58: Ja, das ist zum Glück auch nicht überproduziert.
00:12:02: Ich hasse es, wenn das Zeug überproduzt wird.
00:12:06: Meine Ohren habe ich mit Kassetten geschult.
00:12:10: Das Zeugs auf Kassette.
00:12:13: Es sieht alles anders als heifig
00:12:15: aus.
00:12:15: Aber überproduziert heisst es, dass die Dillenalperne aussortieren, dass das, was wir jetzt ... Daniel Anoua hat in einer Übung produziert?
00:12:24: Ist dir das zu viel?
00:12:26: Nein, beim Lanua hat es mir eigentlich immer sehr gefallen.
00:12:30: Aber es ist nicht überinstruentiert beim Lanuas.
00:12:34: Es bleibt immer noch ... ja, grieffbar und nicht zu viel Haus oder so.
00:12:40: Lass mich aus!
00:12:42: Die lange Zeit hatte Dylan alles selbst relativ einfach.
00:12:46: Er hatte keine Produzenten.
00:12:47: Dort hatten wir auch noch keine Produzente, die diese Rolle so wahrgenommen haben wie heute.
00:12:52: Er wurde relativ schnell im Studio aufgenommen?
00:12:56: gespielt.
00:12:57: Ja, in der Studie auch die Gitarra auspackt, schon gespielt und wieder gegangen.
00:13:02: Das war das Anfang hier.
00:13:05: Man redet nachher darüber wie Dylan mit deinem Leben gekommen ist.
00:13:09: Wir lassen den zweiten Song, den du ausgesucht hast... Und eben ich habe gesagt, dass ich etwas Lüpfiges will.
00:13:14: Es war so, dass er fünf Songs ausschaut.
00:13:16: Das ist schon die Regel beim Dylan Talk, dass der Gast fünf Songs auszusuchen darf.
00:13:20: Und es sind alles sehr, sehr paladeske Songs.
00:13:23: Darum habe ich gesagt Einen werden noch gut, ein wenig lüpfigeren.
00:13:27: Danke für den Man-Gave-Names to Williams.
00:13:30: The Package of Rain ist fünf Jahre vor.
00:13:33: Slow Train kommen raus und zwar auf dem Album Blood on the Tracks.
00:13:40: Das ist natürlich ein unbestätiges Album eines der ganz grossen Filmen.
00:13:43: Warum hast du das Lied gehört?
00:13:45: Es mir einfach gefällt.
00:13:48: Einfach so?
00:13:49: Ja,
00:13:50: einfach so.
00:13:50: Wenn wir jetzt schon ein bisschen mehr sind... Gut!
00:13:53: Jetzt mal
00:13:56: los sein.
00:13:56: Du musst abstimmen und auf die offene D-Stimmung ist.
00:14:01: Ah, Roland schon.
00:14:02: Hast du eigentlich gesehen?
00:14:03: Was willst du geben?
00:14:04: Stimmt, habe ich gesagt, was willst du?
00:14:06: Was machst du jetzt so long John?
00:14:10: Ja, ja.
00:14:11: Roll on John!
00:14:12: Alles falsch gesagt.
00:14:13: Das kommt später noch.
00:14:16: Also
00:14:17: Roll On John.
00:14:17: kann man aber etwas dazu sagen.
00:14:19: Es liegt über John Lennon.
00:14:22: Die beiden haben
00:14:23: sich gekannt
00:14:24: und geschätzt, oder mindestens mit ein bisschen vorsichtiger Skepsis-Gnöcher.
00:14:32: Oder die grossen Stars damals... Ich glaube, er ist etwa dreißig Jahre nach seiner Todgeschichte.
00:14:38: Zwei-dreizig Jahre?
00:14:40: Das ist irgendwie interessant.
00:14:41: Warum machte
00:14:44: ich das?
00:14:44: Weil wir es sehr gelassen
00:15:18: haben!
00:15:25: Wenn man es gelassen hat... Was
00:16:41: heißt
00:16:43: Roll
00:16:56: on John
00:17:10: aus
00:17:15: dem Jahr
00:17:43: zwei
00:17:45: tausend
00:17:58: und zwölf
00:18:32: wenn's mir recht ist?
00:19:29: Ein Freund oder Mitbewerber, wie man das nennen will?
00:19:32: Du
00:19:33: hast vorhin gefragt wegen dem Zeitabstand.
00:19:37: Es ist eine Umarsch an einem Freund aber ich glaube es ist viel mehr.
00:19:44: Warum hat er so lange gewartet mit diesem Lied?
00:19:47: Lennon musste zuerst eine mythologische Figur werden, bevor er überhaupt ein solches Leben macht.
00:19:57: Darum ist es auch Omar Anacjon, der bei Zufall Lennons heisst und nicht mehr lebt und allgemein gut ist.
00:20:10: Dylan schaut einfach an als Historiker, die aber ganz weit zurückguckt.
00:20:19: Das geht gar nicht unbedingt um John Lennon.
00:20:22: Das ist irgendwie ...
00:20:24: Stessertretend, wie viele andere?
00:20:28: Zum Beispiel, weil das Lied gebaut wurde, hat ein Zitat aus Beatles-Songs anfangs.
00:20:35: Come together over me or
00:20:37: I heard the news today.
00:20:37: Also so, dass das Walter von Stroth zu strophen, schaffte er mit den Beatles-Zitaten und nachher, also das habe ich dir herausgefunden, hat der Austrodysee Da hat er Teile drin.
00:20:52: Und da kommt das Ceylon-Ceylon.
00:20:54: Da bekommt man gleich eine andere Bedeutung.
00:20:57: Und das Letzte hat er noch ein Gedicht von William Blake, einen romantischen Englischen Dichter und Mäustiker.
00:21:06: Der letzte Stoff ist William Blake.
00:21:08: Du bist eigentlich recht ... Was ist das so?
00:21:10: Tiger, Tiger!
00:21:11: Warum plötzlich Tiger?
00:21:12: Er scheint so breit oder etwas der Tiger, die irgendwie bräumt.
00:21:19: Das ist ein Lied, das auf ganz vielen Ebenen eine Geschichte erzählt
00:21:25: hat.
00:21:25: Man soll es nicht so platt jetzt einfach nur, weil wir Beatles zitiert sind auf den John Lennon-Münzen?
00:21:32: Einfach nicht unbedingt auf einem Mönch, sondern auf einem
00:21:39: Mythos!
00:21:39: Ich glaube schon, dass Bob Dylan redet.
00:21:43: Also ich glaube nach so vielen Jahren.
00:21:45: Er lebt zwar noch, aber man kann schon von einem Mythos Dylan reden oder?
00:21:49: Ich glaube
00:21:50: Perf versteht sich selbst ein bisschen so.
00:21:52: Also er hat sicher zum... also was sind die Leiter der Unterunger, die gleichzeitig ... Macht es auch.
00:21:59: Ja, also schon in den Sechzigerjahren.
00:22:01: Wenn ist dein Leben treten und in welchen Reformen?
00:22:05: Radio!
00:22:06: Aha
00:22:07: Das österreichische Radio, das man dann noch auf UKW bekam, hat eine Sendung gut aufgelegt.
00:22:17: Vor den Sechsen war es irgendwie halb bis sechs.
00:22:20: Also am Morgen?
00:22:21: Nein!
00:22:23: Am Abend halb und
00:22:23: sechse.
00:22:24: Ich vergesse, du bist schon Musiker, der ist nicht auf am Morgen vor den Sechs.
00:22:29: Du wirst es dir.
00:22:30: Aber ... Am halben Sechse kam die Sendung eher mit unserem Nordmenden Radio im Wohnzimmer, so mit den Ohren.
00:22:41: Da hatte es eine Moderatorin, Eva Maria Kaiser.
00:22:45: Seht ihr das noch?
00:22:46: Nein.
00:22:47: Du bist jung!
00:22:49: Du weisst das immer noch?
00:22:50: Ich habe unglaublich schöne Stimmen gehabt.
00:22:53: Ich verliebte die Stimme durch so ein Radium.
00:22:57: Dann hat sie mal etwas gebraucht und gesagt ... Das ist ein Stück von einem Pop-Teilen.
00:23:08: Wo Dillen kam, war wahrscheinlich das Bläumchen der Wind.
00:23:10: Ich weiss nicht, was es genau war.
00:23:12: Was hat das denn ausgelöst bei dir?
00:23:14: Das Lied ...
00:23:18: Den Zipitel sei deutlich im Vordergrund gewesen.
00:23:20: Der Dylan habe ich noch gar nicht so richtig wahrgenommen.
00:23:25: Eigentlich nicht so alles.
00:23:26: Beim Dylan hatte ich immer irgendwie zwanzig Jahre Verspätung.
00:23:30: Gibt man auch so mindestens.
00:23:32: Aber du hast immerhin ... Gut, das ist für dich wegen dieser Ehe von Mario Kaiser Hast du das irgendwie gespeichert, dass sie den Namen falsch gesehen haben und später gemerkt?
00:23:40: Ja, aber
00:23:41: ich habe es später auch gemerkt.
00:23:45: Und wo hast du denn zuerst mal eine Song von ihm gehört?
00:23:48: oder wenn, die dich eingeschlagen hat bei dir?
00:23:55: Die Platte-Desire, unsere Wege, die Ingenzug für die Zykloste... Wie finde ich es immer noch?
00:24:04: Also, das Dächste!
00:24:06: Aber das war natürlich dann so jung und mit der Absinne, wie ich es aus dem Goster stark gelassen habe.
00:24:13: Das sagt, wie alt wir sind.
00:24:14: Es ist fünfzehn Jahre her, dass die rauskommt.
00:24:16: Genau fünfzehntig Jahre.
00:24:18: Sechs bis sieben.
00:24:18: Sie ist in Viertas jubiläum dieses Jahr zusammen mit den Rolling Sun Reviews.
00:24:23: Wir machen ein bisschen einen Dylan Talk dazu, aber das erzähle ich später noch.
00:24:28: Also Desire mit Hurricane und ... Nein, Sarah ist nicht da drauf.
00:24:32: Mama!
00:24:33: – Sarah ist auch nicht da drin.
00:24:37: Das hat bei dir eingeschlagen.
00:24:38: Und wie hast du die Tile nachher weiter verfolgt?
00:24:42: Bist du dann dran geblieben, fan gebliebt oder machte es so Wellenbewegungen wie bei vielen anderen auch?
00:24:48: Ich war nie fan.
00:24:49: Nicht
00:24:50: fan?
00:24:51: Was
00:24:51: würdest du sagen?
00:24:52: Nein, ab und zu habe ich mich wieder überwältigt.
00:24:55: So ging das.
00:24:55: Aber ich wäre mir nicht gefolgt eigentlich nicht.
00:24:59: Aber eben so ein paar Jahre ist plötzlich wieder irgendetwas gekommen und ich habe nicht etwas gehört.
00:25:06: Was ist denn das wieder?
00:25:07: Und dann immer wieder neu gesehen oder wie auch anders.
00:25:12: Du hast ja selber Musik studiert, hast du als Schlagzeuger abgefangen... Aber ja, aber du bist ein gelehrter Schlagzeiger so zu sagen!
00:25:20: Jetzt gibt es immer... Es fällt sich immer auf die eine, wo sie mich auf Melodie klassen und die anderen Klassen auf die Worte lassen sind wahrscheinlich vor Rhythmus.
00:25:29: Du bist eine dritte Kategorie.
00:25:30: Die Dynamik
00:25:30: klose nicht gelaufen, aber die Intensität einfach.
00:25:33: Das hat mir schon beim Tellen immer... immer umgekommen, die Intensität und seine Artikulation.
00:25:43: Ich habe Dillen ganz lange gelostet oder gar nicht auf der Textgeloste, aber auf die Artikulation angeklostet, wie man diese Worte in eine Tiergestalt hat.
00:25:52: Manchmal ist er verschluckt, manchmal ist es schon nicht so, dass er singt.
00:25:57: Aber irgendwie hatte ich immer eine Intensiteit.
00:26:01: Und es wird auch immer sehr eigene ... Frasierungen, wie man sagt.
00:26:05: Aber eigene Art und Worte in diesem Rhythmus zu tun.
00:26:09: Ich höre die längere Ziele.
00:26:11: Und das passt irgendwie bei ihm.
00:26:14: Das ist unglaublich immer.
00:26:15: Ich glaube, er hat ein wahnsinniges Vorgefühl.
00:26:22: In dieser Form kann er eine Zeitung vorlesen, als würde es sein.
00:26:27: Er hätte auch das lange Ding auf der ... Du hast vorhin davon erzählt, der sechzehn Minuten.
00:26:32: Das ist die amerikanische Geschichte.
00:26:34: Of Ruff and Rowdy Ways das ist a murder most foul.
00:26:39: Also das ist ja nicht eigentlich ein Song aber es ist so ein rhythmisches Redden wo du merkst einfach, er hat einfach ein Timing.
00:26:48: Von dem her ist jetzt eigentlich prugreotiv einfach geschlagen.
00:26:51: zum Ende Anaconda dass er das auch hatte.
00:26:55: Er hatte ein unglaubliches Gefühl für den Auftritt, der immer wieder sehr intensiv war.
00:27:02: Wie hast du ihn mit dem Zusammenhang gearbeitet?
00:27:05: Ja, ich
00:27:05: habe es schon sechs Jahre beim Haas gemacht, aber vorher haben wir noch Zeugs gemacht.
00:27:10: Es waren mehr so Läsungen oder ganz wilde Performances.
00:27:16: Er war
00:27:19: ja kein Einfacher.
00:27:21: Das weiss man.
00:27:21: Du hattest es können mit ihm ... Du hast mir mal gesagt, z.B.
00:27:25: Sandra Goldner hat mit ihm sie überhaupt nicht ausgekommen, aber auf der Bühne hat es einfach getatscht und da sei es quasi das Publikum, was ausgefrippt
00:27:33: wurde.
00:27:33: Es war einfach ein bisschen so, ja?
00:27:34: Und dann konnte er das nicht mehr weitergehen.
00:27:37: Es ist unglaublich gewesen, dass es in der Innenerrennung war, bevor sie umgepolt wurden.
00:27:42: Wir waren im oberen Stock mit dieser Band-Gaduta-Masse, der Ntozandra ... Und dann haben die Leute irgendwann so lange sich nicht verhopsen.
00:27:52: Die ist irgendwie alles so auf und ab.
00:27:55: Und dann kommt der Beizer von der inneren Ränge, sie hört auf die Tile, die kommt runter, die macht die Töte von unten, hat so ein paar immer so gemacht ... Also das hätte Katastrophen geben können.
00:28:09: Ja?
00:28:10: Das ist bei Intensität so.
00:28:12: Aber
00:28:13: du hast ja wahrscheinlich sehr oft erlebt mit dem Ende des Konzerts, für das war es bekannt, dass Sie sehr intensiv waren.
00:28:20: Ja, sehr.
00:28:20: Eigentlich fast jedes.
00:28:23: Es hat doch einen Intensivschlecht zu sein, also es kann intensiv gut sein.
00:28:28: Mittumässig
00:28:30: ist er... Fast nie!
00:28:31: Du hast aber mir mal gesagt in einem Vorgespräch, du wirst ihn auch mit du gesetzt parallelen zum Dielen von ihm?
00:28:38: Ja, habe ich das das gesehen?
00:28:40: Also, ihr Behandlung vor Sprach.
00:28:45: Die Feinkeit, eben ein Formgefühl zu haben und dort die Sprache quasi über die Form ohne dass er sich irgendwie genau an Silben halten muss und all diese Sachen.
00:29:01: Also freie Umgang mit Reimen, auch unreine Reime zum Teil oder eine Zufallsreime, solche Sachen.
00:29:12: Dort ist es verwandt.
00:29:15: Tönt aber auch anstrengend, wenn man als Mitmusiker auf der Bühne ist mit ihm?
00:29:19: Es muss sehr wach sein, die passieren.
00:29:23: Aber Wachse ist nicht anstrengend.
00:29:27: Allein weil er wirklich mehr anstregnet.
00:29:30: Sehr schön!
00:29:33: Jetzt gehen wir also zu Buckets of Rain, du hast
00:29:36: schon
00:29:37: ungestimmt.
00:29:39: Buckets Of Rain, willst du auch wieder nachher darüber reden?
00:29:42: Immer sehr schloss und nachher redest.
00:29:44: Ich finde es manchmal noch gut, wenn man voraus etwas was die Leute in diesem Stuck loszulassen soll.
00:29:49: Was ist so ein Loser?
00:29:50: Es gibt einen Sinn.
00:29:52: Darf ich schnell eine vorlesen?
00:29:53: Die letzte Sile!
00:29:54: I like your smile and your fingertips Sehr zärtlich, sehr lieb.
00:30:05: Und nachher aber ... everything about you is bringing me
00:30:08: misery.".
00:30:09: Das ist so etwas typisch?
00:30:12: Ja
00:30:12: ja... Aber was man dort vor allem gefällt, ist das wunderschöne Gitarre-Riff und die Ruhe, die man drin hat in diesem Stock.
00:30:21: Es ist ein bisschen gut, aber es ist nicht so einfach.
00:30:25: Ich habe es auch mal geübt!
00:30:28: Also Lukas, pack it's a frame!
00:30:53: My buckets of tears
00:30:56: Got them all buckets coming out my ears Buckets of movies.
00:31:02: But you
00:31:06: got all the love Honey baby.
00:31:09: I can stand meek And hard like an
00:31:15: oak.
00:31:16: I've seen pretty people disappear
00:31:18: Like smoke, but friends
00:31:20: will arrive and Friends will disappear.
00:31:26: If you want
00:31:27: me Honey baby
00:31:30: i'll be.
00:31:55: That
00:31:57: should move your hips.
00:33:51: Sehr schönes Song, das letzte Lied auf der zweiten Seite.
00:33:55: Das hatte auch eine Bedeutung früher, glaube ich!
00:33:57: Wenn man ein Lied ganz am Schluss noch herrtäut auf der Platte und nicht auf A oder B. Du hast es ausgesucht, musst du noch etwas dazu sagen?
00:34:07: Ja, also noch lustig ist das letzte Stöck darauf aus.
00:34:10: Es blende sehr schnell aus, weil wahrscheinlich hätte er irgendwie noch etwas am Schluss verkackt.
00:34:16: Und ich merke... Also du hast das Riff viel super gespielt.
00:34:21: Aber es ist einfach wunderschön!
00:34:24: Bei diesem Lied, wenn ich auf den Text lasse... Es funktioniert nicht einfach wahnsinnig gut in dem Lied.
00:34:32: Der Text.
00:34:33: Aber wenn man so einfach lese würde, wie es ist mit Honey Baby, kann man das heute noch sagen?
00:34:38: Ah, schwierig!
00:34:39: Das ist
00:34:40: aber auch eine Fünfzehn-Jahre, da geht's schon her.
00:34:43: Ja,
00:34:44: aber das sind eben nicht täglich Texte oder Lyrics sagen, sondern auf Englisch.
00:34:53: Das ist einfach etwas anderes als ein Text.
00:34:55: Das ist nicht so festgekämmert, oder?
00:34:58: Das
00:34:59: sind Geschichten, die ich erzähle.
00:35:01: Aber ja ... Ich habe diese Erfahrung gemacht, ganz früher und auch vor ca.
00:35:07: zwanzig Jahren.
00:35:08: Ich habe das Programm gemacht, in dem ich an Platten und Songs spielte.
00:35:12: Und dann habe ich gegessen, was Songs erzählen.
00:35:16: Vorher habe ich die Geschichte, die der Song erzählt hat, als Prosa.
00:35:23: Manchmal ist es noch etwas klunker.
00:35:26: Aber die Geschichte ... Du bist nicht
00:35:28: übersetzt?
00:35:30: Ja, einfach im Dialekt.
00:35:32: Die Geschichte erzählt als Geschichte und ich hatte die grösste Mühe beim Dylan überhaupt sonst zu finden, wo man das Geschichte erzählen kann.
00:35:44: Es war eigentlich nicht möglich.
00:35:47: Wenn er ganz lange Balladen gemacht hat, hat er sowieso schon alles erzählt.
00:35:52: Er konnte gar nichts machen.
00:35:55: oder bei so einer Lied ist es einfach blöd, wenn du das erzählst.
00:35:58: Das funktioniert einfach nicht.
00:36:00: Bei anderer Lieder geht es viel besser.
00:36:02: Also
00:36:02: du hast den Randy Newman gehabt?
00:36:04: Ja!
00:36:05: Brandon Newman erzählt eine wirkliche Geschichte und kann nachvollziehen.
00:36:09: Mit dem anderen Wort kann man nachvollzahlen, sodass er dann echt zu leidlos ist.
00:36:14: Er hat wie zwei Versionen vor der Geschichte.
00:36:18: Edith Biaf habe ich dort die Ausdruhren angemischt oder Bruce Springsteen.
00:36:23: Der erzählt auch, dass er ein richtiger Zähler wird.
00:36:27: Dylan ist ein unzuverlässigender Zähl.
00:36:29: Es funktioniert nicht so, da hat es wieder Brüche drin.
00:36:34: Dann ist die Macht segund, ich weiss nicht woher.
00:36:38: Da geht er wieder auf ein Zitat, das man irgendwo hat.
00:36:44: Das ist wie Gnisonosmoselle.
00:36:46: Und er erklärt es auch nie?
00:36:47: Er lässt ihn noch alleine mit ihm.
00:36:49: Ich habe gesagt am Anfang, du bist nicht einfach nur Musiker.
00:36:52: Du hast auch schon ein Liste.
00:36:54: Ja, du hast auch die Programme gemacht, die nicht direkt mit der Musik zu haben, sondern du hast den Geschichten erzählt.
00:37:00: Nein, ihr habt es zwar schon gesungen, dass diese Stücke ... Nein, nein!
00:37:04: Die sind ja Applater.
00:37:05: Aber du bist auch Übersetzer und das finde ich sehr spannend vom chinesischen Philosoph Laotse.
00:37:15: Das Buch, das Tal der King oder die Sammlung von Fersen übersetzt auf Berner Mundhorn.
00:37:21: Das stelle ich mir unglaublich vor.
00:37:22: Ich wusste gar nicht, dass du chinesisch kannst?
00:37:24: Nein, ich habe eine Klimikruppschule kinesisch.
00:37:27: Also bezählen
00:37:28: wir mal!
00:37:29: Ich kann im Chinesischen nachher kontrollieren wie das tönt und welches Zeichen zu was
00:37:34: kommt.
00:37:36: Aber deine chinesische Lehrerin hast du irgendwo geschrieben oder mir erzählt hat gesagt, dass sie sowieso überschätzt den Mundpitz.
00:37:42: Es hat einfach keinen Sinn, dass ich plötzlich das Autokonfusionar mehr gesehen habe.
00:37:48: Diese jungenen Mauer war die
00:37:50: ganze Zeit gewesen.
00:37:51: Du hattest mich viel gegenwind, wenn sie das sagt.
00:37:53: aber du hast gesagt okay, aber dann will ich es selber mal probieren.
00:37:56: was ist denn die Motivation?
00:37:59: Es hat der Verlegerer etwas gesucht, ob man das nicht irgendwie einen Dialekt übertragen könnte und ich ... Er fragte verschiedene Leute, wie ich ihn als Oma ausprobiert habe.
00:38:11: Ich habe ihm eine Probe davon geschickt und er sagte mir, dass ich es aber nicht anders mache.
00:38:15: Dann sahen sie irgendwann nur darüber, wieso man das nicht haben kann.
00:38:17: Und dann ging es um zehn Jahre, bis es irgendwie ... Es hat mich verfolgt, als der Mängisch lag liegen.
00:38:25: Dann kam er irgendwie wieder und ich bin wieder hergeguckt.
00:38:28: Dann habe ich wieder ein paar von diesen Fersen gemacht.
00:38:31: Und ich habe ihn wieder liegen lassen.
00:38:34: Zwei Monate, als ich richtig viel Zeit hatte, habe es mir geöffnet.
00:38:37: Es hat einfach so verfolgt, dass ich das fertig mache.
00:38:40: Aber ich rede nicht vor Übersetzungen.
00:38:42: Ich habe lieber die Worte übertragen.
00:38:46: Übersetzen ist aber auch wieder Sätze oder Satz für Satz und übertragen.
00:38:52: Das tut bei mir so ... Ich weiss nicht.
00:38:56: Etwas Nähen?
00:38:58: Ein Kofferervol, über den Fluss mit dem und einmal schauen was in der Kofferin ist.
00:39:03: Wenn wir übersetzen, nimmst du schon die Koffere?
00:39:06: Nimmst jedes einzelne Ding raus oder probierst das mal... Der andere Weg wäre schmal in dieser Kofferung.
00:39:13: Aber das Resultat ist verblüffend, weil ich habe ein paar oder eine alte Übersetzung auf Deutsch gelesen und da komme ich ehrlich nicht ganz draus und weil es irgendwie so in einer komischen Sprache geschrieben wurde ... Und bei dir?
00:39:26: Ist das auf den Boden gekommen?
00:39:28: Ich kann dir auch noch Kompliment machen!
00:39:30: Du hast gesagt, du könntest mein Dialekt vorlesen.
00:39:33: Also ich muss nicht so tun wie wenn ich Bärendeutsch kenne.
00:39:35: Nein, ihr seid so geschrieben, dass man sich jedem Dialekt haben kann.
00:39:40: Besser zweimal einschenken als einig über einen Rand aus.
00:39:45: Eine scharfe Klinge wird schwächer durchs Schleifen.
00:39:49: Mit teurem Zeug zieht auch die Angst mit ins Haus.
00:39:54: Riechprominent, arrogant.
00:39:56: garantiert kommt der Absturz.
00:39:59: Machen was es zu machen ist, sich zurückziehen lassen wirken sowie den Himmel.
00:40:06: Glasklar für mich!
00:40:09: Wunderschön!
00:40:10: Ja, merci.
00:40:12: Und du hast nachher ein Mönch inspiriert, um wieder eine deutsche Übersetzung dieser Mundartübersetzung in Österreich zu machen?
00:40:22: Ist es ein Möhnchen?
00:40:23: Wie ist der auf dich, den du kennst?
00:40:26: Nein, ich kenne ihn nicht von dem Namen an.
00:40:28: Der David Steindler Rast.
00:40:32: Vanja Palmers vom Felsenhaus, das Zen praktizierend ist ... Er bekam das Geschenk, dann hat er noch ein Geschenkt bekommen.
00:40:42: Es passiert übrigens noch viele Leute.
00:40:43: Dann hat er es weiter geschenkt an David Steindl...
00:40:49: Du hattest einfach noch Herr Reichweite, wenn viele Menschen die gleichen Buch lassen?
00:40:53: Genau!
00:40:55: David Steindeler war schon etwa vierzehn Jahre in Amerika und ist wieder zwei Striche.
00:40:59: Er wird dieses Jahr Hunderte, übrigens.
00:41:02: Und dann hat sie Finger bekommen ... Wann, ja ... Ich weiss nicht an.
00:41:08: Er schrieb und sagte zu ihm, dass er ihn nicht mal lernen konnte oder das gemacht hat.
00:41:12: Er war völlig begeistert davon.
00:41:14: Dann haben wir uns getroffen in Weggis.
00:41:19: Und dann fragte er mich, ob er auf Deutsch zitieren könnte, wenn ich irgendwie Kurse habe oder so.
00:41:28: Klar!
00:41:28: Kannst du es mir sofort ganz gut verstanden?
00:41:31: Ich kenne ihn sehr.
00:41:33: Er ist schon ewig lang.
00:41:37: Nicht von jemanden, der abprobieren kann oder so ... Nicht von irgendjemandem, ob er nach unten schaut oder so.
00:41:44: Er hat nicht die grimmsten Spuren
00:41:46: einfach.
00:41:47: Das war Benedikt Klinermönch und er hat dir ein wunderschönes Kompliment gemacht im Vorwort dieses Bücher, das noch herausgekommen ist.
00:41:55: Das ist nicht das, was ich hier habe, sondern das andere, das seine deutsche Textinne ist.
00:42:01: Wir waren viele verschiedene Übersetzungen des Dao De Jing bekannt, aber alle ließen mich beim Lesen eine gewisse Hoffnungslosigkeit spüren.
00:42:11: Dem Originaltext trotz aller Bemühungen auch nur halbwegs nahe zu kommen.
00:42:16: Ganz anders bei der Übersetzung von Balz Nill Die Zwanzig-Zwanzig unter dem Titel Fuwa Kedou im Berner Lockwort Verlag erschienen ist.
00:42:25: da wehte mich eine Frische an wie Bergluft am Morgen.
00:42:33: Das nimmt man, oder?
00:42:35: Ja.
00:42:37: Unglaublich!
00:42:40: Aber du hast mir die übersetzende Übersetzung erzählt und er hat es nicht einfach selber gemacht, weil er wohl nicht alles verstanden hat.
00:42:46: Ihr habt dann zusammengearbeitet?
00:42:47: Ja, per Mail.
00:42:48: Nachher haben wir etwa drei Monate daran gearbeitet.
00:42:52: Hier hat man immer seine Versionen geschickt, darüber diskutiert, eben per Mail ... Und so haben wir uns gefunden.
00:42:59: Es war eine schöne Arbeit, so einen Kusten zu tauschen.
00:43:03: Ich dachte selber auch wieder bei meinen Texts ... Ich sagte mir, das würde richtig sein und es sei noch gut gewesen, diesen Text durch seine Augen anzuschauen.
00:43:15: Hatte ich deine chinesisch-Lehrerin gesagt?
00:43:17: Kannst du sie beenden, Deutsch?
00:43:19: Nein, ich glaube nicht!
00:43:20: Sie lebt immer noch in der Schweiz.
00:43:24: Ich weiss jetzt auch nicht, wie z.B.
00:43:26: von seiner Logarene relativ reinkommen.
00:43:30: Ist das gut zu sagen?
00:43:33: Ja, wir haben schon gewisse Freiheiten genommen.
00:43:35: Aber ich habe immer geguckt, dass ich noch im Streubereich von möglichen oder wahrscheinlich innen bin und ich habe den Text eigentlich gar nicht so als philosophischer Text gelassen, ob es natürlich auch philosophisch ist.
00:43:54: auf eine Art mündlicher Text gelesen.
00:43:58: Es hat ganz viel Redenswiesen drin, woher ich probiert, entsprechende Redenwiesen zu finden.
00:44:07: Ich bin nicht davon ausgegangen, dass das schriftliche Text ist, sondern es ist ... Ja, das ist gesprochen und Sprach.
00:44:17: Und das Zweite, was mir aufgefallen ist, ist da noch ein ganz hintergründiger Humor drinnen.
00:44:24: Das ist schon fast satirisch.
00:44:27: Es ist nicht einfach, wie es für eine Art Wand hat.
00:44:34: Würdest du den hier noch vorlesen?
00:44:39: Nachher lassen wir die Tura Mona Gell-Succos.
00:44:45: Aber weiss
00:44:46: ich ... Nein, der andere, die anderen sind ... Ja, aber
00:44:47: ich will das
00:44:48: auch.
00:44:48: Ah, der ließ sich nicht
00:44:49: gefangen werden!
00:44:52: Dann kommt mir besser, wie viele von Satira sprechen.
00:44:57: Verloren der Wege?
00:44:59: Jetzt kommen die Gerechte auch gut.
00:45:02: Schlaumeier und Hüchler machen sich breit.
00:45:06: Verkehren Familien ein Ratgeber zu Wort.
00:45:10: Fühlen der Stadt, feißen der Bürokrat.
00:45:42: mit der Dying, though I cracked country lips are still
00:46:14: to kiss and be by
00:46:16: the string but it could not be a part.
00:46:41: It's all just a dream
00:46:43: baby vacuum that sucks you into feeling like thingy.
00:46:53: i can see your head has
00:46:55: been twisted
00:46:56: and fair.
00:46:58: worthless foam from my mouth gonna tell u how to in spain return and back to accept thoughts of yourself.
00:48:31: To
00:49:25: Ramona aus dem Album Another Side of Bob Dylan.
00:49:29: Also ein frühes Lied, das hast du auch ausgesucht Paltz, warum?
00:49:35: Weil es zweispältig ist.
00:49:36: Wahnsinnig schönes Lied Fingi.
00:49:40: Ich habe mal geprobt, das zu übersetzen.
00:49:45: Ja, eine Übersetzung gemacht davon.
00:49:48: Nachher habe ich gedacht, das ist ja nichts anderes als das, was man mit dem Begriff Man's Planing versteht.
00:50:01: Es ist ein Typ, der seinen Fünding, beziehungsgegelt ausgetragen hat, erklärt, warum es ihr schlecht geht von Strophen zu Strophern wie eine Psychologin oder Hobbypsychologe.
00:50:19: Und dann nimmt es am Schluss eine Händung, wo man selbst sagt ... Man erzählt sich eigentlich hohe Worte und so.
00:50:28: Jetzt muss ich aufhören.
00:50:30: Vielleicht bin ich einmal der, der zu dir kommt, und du gernet.
00:50:35: Das ist natürlich
00:50:36: ... Überraschend.
00:50:37: Gleich wieder?
00:50:38: Ja, ja!
00:50:39: Aber es bleibt extrem zwiespältig das Lied, aber es ist ein schönes Lied.
00:50:45: Wie es noch viel Lieder gibt, die irgendwie nicht weiss.
00:50:49: Einfach schön sein.
00:50:51: Will, Sprache und Musik auf eine Art zusammenkommen ... Ich weiss nicht, dass etwas Schönes entsteht.
00:51:00: Wenn du es auseinander nimmst, kannst du sagen, Musik ist auf einer Art Banale oder Texte.
00:51:08: Man's Planning.
00:51:09: Und dann kommt sie zusammen und wieder was Neues.
00:51:14: Man muss auch sagen, das ist mehr als sechszehn Jahre alt.
00:51:16: Das ist wirklich aus der anderen Zeit.
00:51:19: Mainz-Brenning machen wir heute.
00:51:21: Wir haben die einen, den machen sie immer noch.
00:51:23: Aber viele sind wacher dem Thema gegenüber.
00:51:26: aber die Überraschung ist auch, die ist zeitlos beim Dielen.
00:51:29: also die funktionieren nicht nur wenn man die Lieder anlässt, sondern auch wenn zum Teil Themen oder der Ort wenn sich ausdrückt ein bisschen aus der Zeit geht, aber die Wändigen, die sind immer noch verblüffend dumm zu sein.
00:51:43: Ja, also mir geht's auch so... Also er verwirrt mich, ich habe manchmal Hinterrücks.
00:51:49: Es ist wirklich so, dass plötzlich ich höre irgendetwas und mir kein Kopf ist.
00:51:54: Irgendes Lied kann schon vierzehn Jahre alt sein.
00:51:57: Warum habe ich das noch nicht gekannt?
00:51:59: Was ist es denn so?
00:52:00: Insofern holt es mich wirklich um.
00:52:03: Ein Moment!
00:52:05: Mir geht es manchmal auch in die Texte, wo ich schon zwanzig, dreißig, fünfzig, hundertmal gehört habe.
00:52:10: Tambourine Man oder Time Story Changing – diese Wendung.
00:52:13: Ich glaube man kann es immer wieder neu lassen.
00:52:15: Man kann immer wieder neues entdecken.
00:52:19: Das ist auch ein Teil der Faszination des Dillens.
00:52:21: Darum können Experten auf den ganzen Welt Bibelkennen endlos darüber diskutieren.
00:52:28: Wir machen es nicht endlos, wir haben nicht mehr so viel Zeit geballt.
00:52:32: Ich werde einfach noch schnell auf den Dillen zu reden kommen.
00:52:36: Er wird in weniger als einem Monat fünfundachtzig sein.
00:52:39: Er ist immer noch auf der Tournee und er hat immer noch Konzertdaten.
00:52:43: Wie siehst du das Leben?
00:52:47: Das muss so sein bei ihm, oder?
00:52:49: Ja.
00:52:50: Ich fühlte mich auch wie der Moliere, der ab der Bühne geht und dort unten hat.
00:52:55: Oder ich habe ein anderes Bild.
00:52:57: Er wird immer klemmer.
00:52:59: Hier im Klavier ... Ich habe ein YouTube-Video gesehen, an dem man das am Klavierocken kommt eine wahnsinnige Windstoss.
00:53:08: Und weint in seinen Blättern einfach weg.
00:53:12: Ich dachte ja, wenn das so weitergeht und ich beim nächsten Wind stelle, weiss er jetzt noch mit seiner Blätter selbst überlegen.
00:53:21: Es ist ein schönes Bild eigentlich auch wenn man ihn nicht verlieren will.
00:53:26: aber weil er macht ... Das ist eines verblüfft.
00:53:28: Er macht ja auch im hohen Alter Songs wo die Leute bewegen, die sogar in Charts kommen.
00:53:34: Meistens... Die Währung, die alle sehen wollen.
00:53:38: Aber das ist doch auch immerhin etwas, was heisst ... Es ist immer noch ein Mann, der Aufmerksamkeit erreicht und den ich nur von dem lebt, den er vor fünfzehn Jahren oder mehr gemacht hat.
00:53:50: Ja ja, er singt halt seine Lieder immer wieder anders so, dass mit Musikern manchmal so raten, bei welchem Lied er jetzt
00:53:59: ist.
00:53:59: Hast du für dich auch erlebt beim Ende?
00:54:01: Ja nicht
00:54:04: ganz so, wir haben schon ungefähr gewusst Ich nehme mir eigentlich zusammen immer erkennt, was wir machen.
00:54:10: Aber das ist der Vorteil des Zweites Spielen.
00:54:12: Wenn vier auf der Bühne sein, dann ist sicher jemanden, die nicht ganz mittelbekommt... Du kannst auch völlig nebenan vorbeispielen, es ist immer noch zusammen!
00:54:23: Auf einer Art.
00:54:23: Das ist halt einfach das.
00:54:25: Was ist?
00:54:32: Wo stehst
00:54:33: du jetzt?
00:54:33: Du bist zehn Jahre jünger als Dylan.
00:54:36: Wo stehst du in deinem kreativen Schöpffrischenprozess?
00:54:43: Also wenn Dylan immer kleiner wird, bei mir ist die Schlattzüge immer kleiner geworden
00:54:49: Du hast eine Büchse mitgebracht.
00:54:50: Du sagst, du willst zeigen, was man mit so einer Büchsen machen
00:54:57: kann?
00:54:58: Ich will nicht sagen, was ich mit dieser Büchsel
00:55:05: mache.
00:55:09: Was ist
00:55:37: das?
00:55:38: Eine Kaffeebüchse oder ohne Kaffeidinne?
00:55:48: Ohne Kaffeen ja!
00:55:52: Also eine, die rasteln, oder?
00:55:59: Nein, es ist einfach ... Das Schlagzeug wird immer kleiner, aber der Effekt ist überhaupt nicht kritt.
00:56:22: Danke vielmals!
00:56:23: Du kommst auch beim letzten Lied, wenn du Lust hast mitzusehen.
00:56:27: Sarah, noch mal ein sehr bekanntes Stück für dich?
00:56:31: Ja, das ist eben diese Platte, die wir in dieser Wege gelassen haben.
00:56:38: Und Sarah?
00:56:39: Hast du einmal eine Frau kennengelernt, was sie gesagt hat?
00:56:41: Nein, nein... Also, da können wir noch darüber reden.
00:56:45: Das ist natürlich auch wieder sehr vielteutig.
00:56:47: Ja, man muss jetzt darüber reden... ...nachher ist aber die Sendung für meine Gesundheit.
00:56:52: Ja
00:56:53: ja genau!
00:56:53: Oder
00:56:54: musst du es jetzt sagen?
00:56:57: So hat sie Frau geisset, wenn er mit den Kindern geholt war.
00:57:02: und das Lied fährt damit an, dass sie beschreibt wie King im Sand spielen, am Meer.
00:57:10: Das bestiebt so schön, die familiäre Szene.
00:57:13: Aber diese ist eben verbrochen oder ... Die Frau geht Sarah geheissen.
00:57:23: Aber du merkst im Lied irgendeine Zähne.
00:57:26: geht es noch um die Frau und die Familie.
00:57:28: Und dann hört man das, was Halbkentillen ist.
00:57:31: Eine mythologische Figur.
00:57:33: Und Sarah, die Frau von Abraham.
00:57:38: Also das spürt nachher aus!
00:57:39: Ich kann mir vorstellen, dass es für sie froh noch schwer ist.
00:57:44: Wenn du mit diesem zusammen bist, der dort eine mythologische Figur macht, könnte noch Probleme geben und hat auch Probleme.
00:57:52: Ist für dich auch schwer überhaupt mit dem Bob Dylan zusammen zu sein?
00:57:55: Ganz allgemein im Alltag oder?
00:57:57: Ja, wahrscheinlich
00:57:58: ja!
00:57:59: Ich danke ganz herzlich für diesen Austausch.
00:58:02: Leider viel zu kurz aber er sei sehr reich gewesen.
00:58:05: wir haben da unten ein Türchen auf hier.
00:58:08: Ganz herzlichen Dank, dass du da warst.
00:58:10: Merci vielmals, bald es Niel!
00:58:11: Schön zu sein.
00:58:22: Und ich danke natürlich auch ganz herzlich Christoph Wanie und dem ganzen Team des Lackabellers, dass wir hier sein dürfen.
00:58:32: Danke vielmals.
00:58:38: Und danke dann mal, die wir jetzt zum Schluss noch einmal hören, wo einfach alle Dylan Lee so bezaubernd interpretiert, dass man wirklich Freude hat.
00:58:49: Lukas Langenecker, danke vielmals und
00:59:18: Danke fürs
00:59:30: Kommen!
00:59:50: Vielen Dank bis zum nächsten Mal!
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